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Kategorie: Aktuell

heldengedenken 15-1Das traditionelle Heldengedenken fand in diesem Jahr gemeinsam mit den Kreisverbänden Heilbronn, Main-Tauber, Schwäbisch Hall und Ostalb im Großraum Schwäbisch Hall statt.

Trotz der zeitintensiven und landesweiten Unterschriftensammlung zur Sicherstellung des Antritts zur Landtagswahl war für uns auch dieser Tag sehr wichtig.

So trafen sich am späten Sonntag Nachmittag rund 60 Kameraden der Kreisverbände um den gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege zu gedenken. Dieses Mal an den Gräbern von Soldaten der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS.

Nach der kurzen Begrüßung nahm man am Parkplatz Aufstellung in Zweier-Reihen. Nachdem man die Fackeln entzündete, wurde es still in den Reihen der nationalen Aktivisten. Nur der Wind heulte durch den Wald und wirbelte das gefallene Laub vom Boden. Der Ernst der Lage war allen bekannt. Es war und es ist keine Spaßveranstaltung, sondern eine Gedenkveranstaltung, bei der unsere Vorfahren im Mittelpunkt stehen. 

Geschlossen marschierte man rund 1 km zu den Gräbern. Voraus die Fahnenträger, danach die Trägerinnen des Kranzes und dahinter die Fackelträger. In einem großen Kreis stellte man sich auf und einzelne Kameraden verlasen Gedichte zu Ehren der Gefallenen. Das Soldatenlied „Ich hatt einen Kameraden“ war ebenfalls Bestandteil der Gedenkfeier.

heldengedenken 15-2Daraufhin traten der Landesvorsitzende Alexander Neidlein und Kreisvorsitzender der Ostalb, Dominik Stürmer hervor. Stürmer ging in seiner Rede auf die Wichtigkeit des alljährlichen Heldengedenkens ein. Die umgeschriebene Geschichte, die in Opfer 1. und 2. Klasse unterscheidet, werden wir niemals akzeptieren. Vielmehr sehen wir es als unsere Pflicht an, an die stolzen, aufrichtigen Männer zu erinnern, die im Kampfe für das Vaterland ihr Leben ließen. Welches Opfer und welche Entbehrung jeder einzelne Deutsche auf sich nahm. Nur durch ihren Mut und ihren Tatendrang konnte unser Leben entstehen. Ihren selbstlosen Taten verdanken wir unsere Existenz. Abschließend fand Stürmer ganz deutliche Worte: „Kämpfen wir für die Ehre unserer Toten. Kämpfen wir für die Freiheit Deutschlands. Kämpfen wir für die Zukunft aller europäischer Völker, damit wir unseren Heldenahnen dereinst mit Stolz zurufen können: …und ihr habt doch gesiegt!“

Anschließend erläuterte der Landesvorsitzende Neidlein detailliert die Geschehnisse zum Ende des 2. Weltkrieges im Südwesten mit den Abwehrkämpfen um Heilbronn und Crailsheim. Im Anschluss rief er die Namen der dort begrabenen Soldaten, worauf die Teilnehmer im Kreis mit einem lauten „Hier“ antworteten.

Abschließend wurde die deutsche Nationalhymne gesungen und die Gedenkfeier offiziell beendet. Viele Kameraden hielten vor den Gräbern noch einige Minuten in tiefer Stille inne und gedachten den Soldaten, bevor es zurück zum Parkplatz ging.

Den Abend lies man im Kreise der Kameraden in einer gut bürgerlichen Wirtschaft ausklingen.

Auch im nächsten Jahr werden wir zurückkehren an die Gräber und denen Gedenken, die für die Freiheit, für ihr Volk und für ein souveränes deutsches Vaterland gekämpft haben.

Tot sind nur jene, die vergessen werden!

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