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Seit einigen Wochen macht der sogenannte „NSU2.0“ medial so richtig von sich reden. Kaum ein Tag vergeht, an dem die Mainstreammedien nicht damit kommen. Doch was genau ist da eigentlich passiert?

Sehen wir uns zunächst die Fakten an: Ein Unbekannter oder mehrere Unbekannte haben Drohmails versendet und sich dabei „NSU2.0“ genannt. Inzwischen sollen es schon über 60 sein. Empfänger dieser Mails waren linke Politiker und Prominente. Nun wirft das Ganze einige Fragen auf: Zum Beispiel fragt man sich, warum die Medien sich mit so etwas Banalem überhaupt beschäftigen! Immerhin ist es ja eigentlich nichts Neues, dass Politiker Drohmails bekommen. Auch die Politiker patriotischer Parteien erhalten Drohmails, nur darüber wird nicht wochenlang in Funk, Fernsehen und Printmedien berichtet. Und genau da ist dann auch die Antwort zu finden: Die Opfer der Drohmails sind Linke und die Täter sind angeblich Rechte.

Wobei man das ja gar nicht wissen kann. Denn es ist ja noch gar nicht so lange her, dass ein Linker Drohmails an andere Linke versendete, damit diese dann in den Medien jammern konnten. Als er gefasst wurde, gestand er, dass er es getan hatte, um den Linken Wahlkampfhilfe zu leisten. Jedoch hat es nun wenig Sinn nach diesem Fall im Internet zu suchen; googelt man zum Beispiel „Linker versendet Drohmails an Linke Wahlkampfhilfe“ kommen nur Artikel über den „NSU2.0“. Wie ungemein praktisch für das linke Lager!

Dass bei solchen Drohmails überhaupt so ein Theater gemacht wird ist mehr als seltsam. Zumal, wenn meine Vermutung stimmt und es sich bei den Tätern um Linke handelt, diese ja keine Wahlkampfhilfe abliefern; dieses Jahr sind in Deutschland alle Wahlen gelaufen. Das Superwahljahr kommt erst 2021. Aber solche anonymen Mails sind natürlich ein prima Vorwand, um den „Kampf gegen Rechts“ noch intensiver zu führen und noch mehr Geld dafür zu verlangen. Zudem wird nun eine Gruppe von Menschen zur Zielscheibe, welche die Linken so gar nicht mögen: die Polizisten!

Diese werden nämlich, ähnlich wie zuvor die Bundeswehreliteeinheit KSK, unter Verdacht gestellt, weil angeblich einige Adressdaten der durch Mails Bedrohten auf einem Polizeicomputer abgerufen wurden. Nun ist bei alldem ja das Problem, dass man es mit Internetkriminalität zu tun hat. Die Ermittlungsbehörden hätten in allen Fällen geprüft, ob die in den Schreiben zum Teil verwendeten Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen könnten, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) laut dem Spiegel. Das sei bei einem Großteil der Empfänger der Fall. Von drei betroffenen Adressatinnen seien an drei unterschiedlichen Rechnern Daten in den Systemen der hessischen Polizei abgefragt worden, meinte Beuth. Daraus nähre sich angeblich der Verdacht, dass in diesen drei Fällen Informationen aus hessischen Polizeisystemen in Drohschreiben Verwendung gefunden haben.

Nun verhält es sich aber so, dass hinter „NSU2.0“ so ziemlich jeder stecken kann: linksradikale Wahlhelfer, echte Rechtsradikale, der BND oder sonstige Geheimdienste, die Bedrohten selbst. Jeder kann es gewesen sein. Aber dasselbe gilt auch für die Nutzung der Polizeicomputer. Vielleicht war einer der Beamten mit einem Zivilisten der eine Aussage machen wollte im Raum, hat diesen kurz verlassen, der Zivilist hat nach seinem Lieblingspromi oder seinem Lieblingspolitiker gesucht und der Beamte will es jetzt nicht zugeben, weil er keinen Ärger bekommen möchte. Oder aber ein paar Polizisten sind aus unerfindlichen Gründen Fans dieser Promis und Politiker und haben deshalb spaßeshalber nach deren Adressen gesucht. Alles ist möglich.

Für die Promis und Politiker ist das alles auf jeden Fall eine gefundene Möglichkeit, um sich zu profilieren. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) sagte gegenüber dem NDR, er nehme das sehr ernst, doch er will sich nicht einschüchtern lassen.

Und die SPD fordert „radikale Netzwerke“ zu zerschlagen. Zudem sagte Onay erwartungsgemäß: „Gleichzeitig erhoffe ich mir vom Bundesinnenminister einen klaren Fokus auf die rechte Szene in Deutschland. Der Feind der Demokratie steht rechts. Das muss völlig klar sein.“

Womöglich reagiert er dadurch genauso wie von den Drohmailschreibern erhofft. Die Frage bleibt, ob er und die anderen auch so reagiert hätten, wenn man ihnen anonyme linksextreme Drohmails geschickt hätte? Zum Beispiel von der „RAF2.0“ oder so. Ob dann auch ein härterer „Kampf gegen Links“ gefordert worden wäre? Oder hätte man diese Mails als das abgetan was sie für gewöhnlich sind: anonyme Spinnereien aus dem Weltnetz?

Quelle: Deutsche Stimme

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